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Das Übernachten im Freien ganz ohne Zelt

Tipps für das Übernachten im Freien

Viele Menschen genießen es, tagsüber im Freien zu sein und erfreuen sich in vollen Zügen an der Natur. Doch sobald es Nacht wird, bevorzugen die meisten den Schutz eines Hauses oder des Zeltes. Wenn du jedoch eine ganzheitliche Outdoor-Erfahrung erleben willst, solltest du einmal eine Nacht komplett im Freien verbringen. Das bedeutet ganz ohne Zelt, lediglich mit Schlafsack und Isomatte. Das sogenannte Biwakieren bietet dir einen völlig neuen Zugang zur Natur.

Vorab solltest du dir überlegen, ob du wirklich bereit bist, dich darauf einzulassen. Eine solche Nacht kann ungemütlich werden, liefert im selben Zug aber auch ein besonders intensives Erlebnis. Du bist von dem Rauschen der Bäume umgeben und das Einzige, was über dir ragt, ist der funkelnde Sternenhimmel. Eine Nacht im Freien kann sich wirklich lohnen, du brauchst nur offen dafür zu sein.

Abseits der romantischen Aspekte solltest du im Vorfeld mögliche rechtliche Bestimmungen für das Übernachten in der Natur berücksichtigen. Grundsätzlich sollte sich dein Schlafplatz nicht auf einem Privatgrundstück befinden, sofern es dir nicht erlaubt wurde, dich dort aufzuhalten. Gerade in Mitteleuropa gibt es mitunter strenge Auflagen bezüglich des Wildcampings. Das Biwakieren kann jedoch als Form der Erholung und des Naturgenusses ausgelegt werden, auch während der Nacht. Prinzipiell ist es also bei uns erlaubt, sofern es nicht ausdrücklich verboten ist. Informiere dich dennoch im Detail über die Rechtslage an deinem gewünschten Schlafplatz.

Die richtige Zeit und der richtige Ort

Gerade als Anfänger im Biwakieren empfiehlt es sich, während der warmen Jahreszeiten eine Nacht im Freien zu verbringen. Im Idealfall entscheidest du dich dafür während der Sommermonate. Behalte des Weiteren die aktuelle Wetterlage genau im Blick. Bestenfalls begibst du dich in die Natur, wenn möglichst kein Regen vom Himmel fällt. Die richtige Planung kann bei einer Nacht in der Natur ausschlaggebend sein.

Ferner ist die Auswahl eines geeigneten Schlafplatzes von großer Bedeutung und verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle. Suche dir grundsätzlich einen trockenen Ort aus, der sich abseits von Bächen oder Seen befindet. Auch mitten auf einer Wiese solltest du besser nicht schlafen, da sich hier ebenfalls viel Feuchtigkeit bilden kann. Nasse Plätze laden zudem Mücken vermehrt dazu ein, dir während der Nacht Gesellschaft zu leisten. Achte außerdem darauf, dass dein Schlafplatz nicht von Feierlustigen verwendet wird. Andernfalls könntest du mitten in der Nacht unfreiwillig Teil einer ausgelassenen Party werden.

Behalte zu guter Letzt einen Überblick darüber, wo sich in deiner Nähe befestigte Wege befinden. Diese solltest du zur Not in der Nacht schnell erreichen können, damit du intuitiv den Weg in die Zivilisation zurückfindest. Schlage dein Nachtlager jedoch nicht direkt auf diesem auf. Ebenso sollte ein offensichtlicher Wildwechsel nicht der Standort deines Schlafplatzes sein.

Die passende Ausrüstung

Lass bei einer solchen Nacht dein Zelt zu Hause. Deshalb ist ein guter Schlafsack umso wichtiger. Ist dieser mit Daunen gefüllt, solltest du besonders auf Feuchtigkeit achtgeben. Bei Nässe spendet das Material ansonsten keine Wärme mehr. Als Unterlage empfehlen sich eine Isomatte sowie eine Plastikplane. Zusätzlichen Schutz vor der Witterung bietet dir eine Biwak-Hülle.

Deine Kleidung sollte dir ebenfalls guten Schutz vor Kälte und Nässe gewährleisten. Verwende eine Allwetterjacke beispielsweise als zusätzliche Kleidungsschicht beim Schlafen oder erweitere damit deine Liegefläche. Im Onlineshop von kanken.de findest du viele praktische Outdoor-Kleidungsstücke, wie Hosen oder Jacken. Diese liefern dir optimalen Schutz vor äußeren Einflüssen oder Insektenstichen.