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Kochen auf deiner Wandertour

Kochen auf deiner Wandertour

Wer viel unterwegs ist, der muss auch viel essen. An deine Ernährung beim Wandern werden einige Ansprüche gestellt. Deine Mahlzeiten brauchen nicht perfekte und vollständig ausgewogene Gerichte zu sein, wie du sie zu Hause zubereiten würdest. Dennoch sollten sie dich mit allen notwendigen Nähstoffen versorgen, energetisch sowie gehaltvoll sein. Die Platzfrage im Gepäck sowie das Gewicht spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Auswahl deiner Lebensmittel und deines Kochgeschirrs. Außerdem kommt es ganz auf deine persönliche Einstellung an. Bevorzugst du lieber minimalistische Gerichte, die wenig Stauraum in deinem Rucksack benötigen, oder möchtest du auch beim Wandern nicht auf ausgefallene Mahlzeiten verzichten? Je nach Vorlieben stehen dir viele Möglichkeiten offen, wie du dich auf deiner Wanderung versorgen kannst.

Eine ganz einfache Methode sind klassische Fertiggerichte, wie Suppen oder Kartoffelbrei aus der Tüte. Auch Konserven sind eine Variante, bei diesen solltest du jedoch immer das Gewicht im Auge behalten. Wenn dir der Geschmack von Fertiggerichten nicht ausreicht, verfeinerst du diese mit simplen Zutaten, die du platzsparend verstauen kannst. Gewürze, wie Paprika- und Currypulver oder auch Majoran, sowie Trockengemüse in Form von Chilis, Tomaten oder Pilzen helfen dir, dein Essen aufzupeppen. Als weitere Ergänzung bieten sich beispielsweise noch Zitronengras, Cashewkerne oder eine Ingwerknolle an. So verwandelst du das schlichte Fertiggericht in eine leckere Mahlzeit mit Pfiff.

Die Kochausrüstung für unterwegs

Auch bei der gewählten Ausrüstung zum Kochen stehen dir einige Optionen offen. Möchtest du ganz minimalistische und simple Gerichte kochen, reicht ein einfaches Kochgestell, das mit Brennstofftabletten betrieben wird. Damit wird es jedoch schwieriger, aufwendige Mahlzeiten zuzubereiten.

Der Klassiker ist der Gaskocher, beispielsweise mit Metallgestell, das direkt auf einer Gaskartusche befestigt wird. Die Flamme bei einem Gaskocher kannst du gut regulieren und dein Essen wird sehr schnell erwärmt.

Multifuelkocher werden unter anderem mit Benzin betrieben. Derartige Brennstoffe sind im Gegensatz zu Gaskartuschen in anderen Ländern oftmals leichter erhältlich. Zudem funktionieren Benzinkocher in höheren Lagen zuverlässiger als die Varianten, die mit Gas betrieben werden.

Möchtest du ganz auf Brennstoffkartuschen verzichten, kannst du auch einen sogenannten Hobokocher mitnehmen. Dabei handelt es sich um kleine Kaminöfen, die beispielsweise aus Aluminium gefertigt sind. Diese werden mit etwas Holz oder anderen Brennmaterialien befeuert. Damit der Kocher nicht zu viel Platz in deinem Gepäck einnimmt, ist er in der Regel faltbar und lässt sich auf diese Weise gut in deinem Rucksack verstauen.

Neben dem passenden Kocher brauchst du natürlich auch das richtige Kochgeschirr. Wie bei allen anderen Dingen kommt es hierbei ebenfalls auf das Gewicht an. Deshalb sind zum Beispiel Töpfe aus anodisiertem Aluminium empfehlenswert. Diese haben ein sehr geringes Gewicht und sind preiswert in der Anschaffung. Zudem werden solche Töpfe beim Kochen schnell heiß, wodurch du wertvolles Brennmaterial sparen kannst. Außerdem bieten sich Töpfe mit abnehmbarem Griff für eine Wanderung an, da diese weniger sperrig in deinem Gepäck sind.

Snacks für zwischendurch und die Verpflegung unterwegs aufstocken

Neben warmen Mahlzeiten aus Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchten oder Fertiggerichten sind kleine Snacks und Knabbereien eine gute Ergänzung. Müsliriegel sowie Minisalamis oder Nüsse und Cracker sind gute Energielieferanten für zwischendurch.

Außerdem kannst du nach Möglichkeit deine Route so planen, dass du an Lebensmittelgeschäften vorbeikommst. Dadurch kannst du deine Vorräte nach Bedarf aufstocken und brauchst nicht deine gesamte Verpflegung vollständig im Vorfeld durchgehen. Das spart Gewicht in deinem Rucksack. Kreiere bei einer Wanderung interessante Gerichte und bringe mit einfachen Tricks Abwechslung auf deinen Teller.